Die Volkshochschule (VHS) Recklinghausen beteiligt sich in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Kreis Recklinghausen, dem Verein für Orts- und Heimatkunde, der GEE-Pädagogische Akademie und dem Theodor-Heuss-Gymnasium am ersten bundesweiten Tag der Demokratiegeschichte.

An diesem Tag, dem 18. März, stellt Norbert Frei ab 19 Uhr in der VHS am Herzogswall 17 sein kürzlich erschienenes Buch „Konrad Adenauer. Kanzler nach der Katastrophe“ vor.

Zum Inhalt (aus dem Klappentext): Konrad Adenauer ragt unter den Kanzlern der Bundesrepublik hervor. 1949 bildet er die erste Bundesregierung, verankert die junge Demokratie im Westen und legt die Grundlagen für Wohlstand und Frieden. Die enge Bindung an die USA, die europäische Integration und die Aussöhnung mit Israel gehen auf seine Politik zurück. Zugleich nimmt er die deutsche Teilung in Kauf und ermöglicht vielen ein Schweigen über ihre NS-Vergangenheit.

Dr. Norbert Frei ist Professor em. für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Autor von Standardwerken wie „Vergangenheitspolitik“ und „Der Führerstaat“.

Um Anmeldung bei der VHS telefonisch unter 02361/50-2000 oder online unter diesem Link wird gebeten. Der Eintritt ist frei.

Hintergrund:

Der „Tag der Demokratiegeschichte“ wird am 18. März 2026 erstmals begangen. Bundesweit finden an diesem und weiteren Tagen Veranstaltungen statt, die an Orte, Ereignisse und Köpfe der deutschen Freiheits- und Demokratiegeschichte erinnern. Der 18. März erinnert an wichtige Momente der deutschen Demokratiegeschichte: an die Gründung der Mainzer Republik im Jahr 1793, an die Barrikadenkämpfe der Märzrevolution von 1848 und an die erste freie Volkskammerwahl in der DDR 1990. Er erinnert daran, wie Menschen für Freiheit, Mitbestimmung und Grundrechte eingetreten sind.

Weitere Informationen dazu unter https://tag-der-demokratie-geschichte.de

Der Tag der Demokratiegeschichte ist eine Initiative der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

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