Zwischen Globalisimus und Demokratie Politische Ökonomie im ausgehenden Neoliberalismus Online-Vortrag

Kursnr.
22A-1056D
Beginn
Do., 07.04.2022,
19:30 - 21:00 Uhr
Dauer
1 Termin
Gebühr
0,00 €
In der Hochphase des Neoliberalismus galt die Globalisierung als unvermeidlich und die umverteilende Demokratie als überholt. Wachsender Wohlstand für alle war das Versprechen, wachsende Unfähigkeit, die kapitalistische Ungleichheitsmaschine zu bändigen, ist das Ergebnis. Taumelnde Volksparteien, schrumpfende Gewerkschaften sowie grassierende Zweifel an der Leistungsfähigkeit demokratischer Institutionen sind die eine Folge dieser Entwicklung. Die andere sind Bewegungen wie die »Gelbwesten« sowie neue Parteien an den Rändern des politischen Spektrums. Längst hat in vielen Ländern ein Tauziehen um die politische Ordnung begonnen, das die Gesellschaften zu zerreißen droht.
Soll es mit dem Umbau des Staatensystems weitergehen wie gehabt, das heißt in Richtung einer noch stärkeren überstaatlichen Zentralisierung? Oder wäre der Weg in eine moderne, auf friedliche Kooperation ausgerichtete »Kleinstaaterei« die bessere Lösung? Diese Fragen diskutieren Wolfang Streeck und Peter Gauweiler
Prof. Dr. Wolfgang Streeck ist emeritierten Direktor des Max-Plank-Instituts für Gesellschaftsforschung, Dr. Peter Gauweiler ist Rechtsanwalt und Politiker.

Dieser Online-Vortrag ist Teil einer Kooperation mit dem digitalen Wissenschaftsprogramm "vhs.wissen live" und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Kursort

Online


Kurstermine

Anzahl: 1
Datum

07.04.2022

Uhrzeit

19:30 - 21:00 Uhr

Ort

Online