Union der festen Hand - Ruhrgebietsroman von Erik Reger aus dem Jahr 1931 Lesung

Kursnr.
23A-1103
Beginn
Mi., 22.03.2023,
19:00 - 20:30 Uhr
Dauer
1 Termin
Gebühr
0,00 €
1918, der Erste Weltkrieg steht vor seinem Ende, gewaltige Umbrüche zeichnen sich für das Ruhrgebiet und die Menschen dort ab. Als der Kaiser am 9. September 1918 nach Essen kommt, um die Arbeiter in ihren Anstrengungen für den Krieg zu bestärken, versucht man die Unruhestifter von ihm fernzu­halten. Doch der hohe Besuch geht gründlich schief, und bald geschieht ein Mord. Für den Gewerkschafter Adam Griguszies bricht ein wechselvolles Jahrzehnt an: Die Auseinanderset­zungen zwischen Arbeitern, Angestellten und einem Geheim­bund der Unternehmer, der „Union der festen Hand“, ebnen den Weg für den Nationalsozialismus. Der Industrieroman „Union der festen Hand“ ist ein bedeutendes Werk der Neuen Sachlichkeit und eines der wenigen literarischen Porträts des Ruhrgebiets. Noch im Erscheinungsjahr erhielt Erik Reger für dieses Werk den Kleist-Preis. Im Herbst 2022 ist Regers Roman in einer Neuauflage herausgekommen, für die der frühere NRW-Kulturkorrespondent der F.A.Z., Andreas Rossmann, das Nachwort geschrieben hat. Andreas Rossmann und Buchhänd­lerin Beate Scherzer (proust wörter + töne, Essen) lesen aus dem Roman, Stadtarchivar Dr. Matthias Kordes gibt eine historische Einführung.

Eine Veranstaltung des Instituts für Stadtgeschichte in Ko­operation mit der VHS Recklinghausen.

Um Anmeldung wird gebeten.

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Kurstermine

Anzahl: 1
Datum

22.03.2023

Uhrzeit

19:00 - 20:30 Uhr

Ort

Institut für Stadtgeschichte