Beginn
Mi., 15.04.2026,
18:30 - 20:30 Uhr
In Debatten um Superreiche heißt es oft, deren Kritiker seien nur neidisch. Doch geht es dabei nicht um Neid. Christian Neuhäusers profunde Analyse zeigt, dass Gesellschaften, die extreme Formen der Ungleichheit zulassen, nicht friedlich, sondern strukturell zutiefst gewalttätig sind. Und je ungleicher, desto gewalttätiger sind sie. Doch was ist soziale Ungleichheit überhaupt? Wann wird sie gewaltförmig? Und was können wir dieser Gewalt entgegensetzen?
Eine fundierte Analyse und ein eindringliches Plädoyer zu einem der drängendsten Themen unserer Zeit.
Prof. Dr. Christian Neuhäuser ist Direktor des Instituts für Philosophie und Politikwissenschaft an der TU Dortmund. Er forscht zu den Themen Wirtschaftsethik, Philosophie der Internationalen Politik, zu Reichtum und zur Würde und Verantwortung des Eigentums.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Recklinghausen durchgeführt.
Anmeldung erbeten