Beginn
Do., 02.07.2026,
18:30 - 20:30 Uhr
Vor 250 Jahren begann mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung das Experiment republikanischer Selbstregierung. In der Folgezeit entwickelten sich die USA zur ersten Demokratie der modernen Welt. Im 20. Jahrhundert galten sie international weithin als Vorbild einer konsensorientierten Staatsbürgerkultur. Doch nach Jahrzehnten der Polarisierung ist Amerikas Demokratie zum Krisenfall geworden.
In seinem Vortrag nimmt Manfred Berg das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung zum Anlass für eine kritische Bestandsaufnahme, ob das System der Checks and Balances, mit dem die Gründerväter der USA die Freiheit sichern wollten, noch funktioniert oder ob Amerikas Demokratie ernsthaft gefährdet ist.
Manfred Berg ist seit 2005 Professor für Amerikanische Geschichte an der Universität Heidelberg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung, die Rassenbeziehungen in den USA, Lynchjustiz und Mobgewalt sowie die Geschichte der US-Außenpolitik und die Politikgeschichte der USA.
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