Beginn
Mo., 23.02.2026,
19:30 - 21:00 Uhr
Was wir heute unter Künstlicher Intelligenz verstehen, ist künstlich, aber noch nicht wirklich intelligent. Trotz großer Fortschritte bleibt sie ineffizient, energiehungrig und auf riesige Datenmengen angewiesen – teuer und wenig nachhaltig. Vor 50 Jahren von der Neurowissenschaft inspiriert, könnte nun erneut das Gehirn als Vorbild dienen: Es ist unschlagbar energieeffizient und lernfähig. Mithilfe der Connectomics, der Netzwerkanalyse des Gehirns, werden die Funktionsweisen unseres „biologischen Computers“ erforscht.
Moritz Helmstaedter, Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt, untersucht neuronale Netzwerke und die Verbindung zwischen künstlicher und biologischer Intelligenz.
Dieser Online-Vortrag ist Teil einer Kooperation mit dem digitalen Wissenschaftsprogramm "vhs.wissen live".
Anmeldung bis zum 20. Februar