Beginn
Sa., 14.03.2026,
13:00 - 16:00 Uhr
Das Ikonen-Museum Recklinghausen wurde im Jahr 1956 gegründet. Damals bestand die Sammlung aus etwas mehr als 200 Ikonen, heute verfügt sie über mehr als 5.000 Objekte und ist damit die bedeutendste Sammlung ostkirchlicher Kunst außerhalb der orthodoxen Länder. Neuzugänge gelangten durch Schenkungen, Nachlässe oder Ankäufe in den Besitz des Museums, dazu kamen bedeutende Ikonen, die dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt wurden. Vor allem private Sammler*innen haben immer wieder zum Wachsen der Kollektion beigetragen. Schon seine Gründung verdankte das Museum den Ikonen-Sammlungen von Dr. Heinrich Wendt und Prof. Dr. Martin Winkler, aus denen der Grundstock der Sammlung gebildet wurde. In jüngerer Zeit haben die beiden Brüder Dr. Reiner Zerlin und Jochen Zerlin dem Museum insgesamt fast 1.000 Objekte geschenkt.
Im Vortrag schaut Museumsleiter Dr. Lutz Rickelt auf die Geschichte des Ikonen-Museums und seiner Sammlung. Dabei werden auch grundsätzliche Fragen über die Ikonenmalerei und ihre historische Entwicklung behandelt.
Im Anschluss geht es nach einer Pause ins Ikonen-Museum, um wichtige Exponate live vor Ort kennenzulernen.