Es ist nicht sicher, ob Veranstaltung "Malerfürst und barocke Üppigkeit - Peter Paul Rubens im Spannungsfeld von Bedeutung und modernen Rezeptionsgewohnheien (Online-Vortrag)" (Nr. 2002D) in den Warenkorb gelegt wurde. Bitte überprüfen Sie den Warenkorb und aktivieren Sie ggf. die Cookies in den Einstellungen Ihres Browsers.

Malerfürst und barocke Üppigkeit - Peter Paul Rubens im Spannungsfeld von Bedeutung und modernen Rezeptionsgewohnheien (Online-Vortrag)

Kursnr.
21B-2002D
Beginn
Do., 16.12.2021,
19:30 - 21:00 Uhr
Dauer
1 x 2 UE
Gebühr
0,00 €
Ambivalenz - mit diesem Begriff lässt sich wohl am besten die Haltung des Museumspublikums gegenüber Peter Paul Rubens fassen. Er gehört zu den bedeutendsten Künstlern aller Zeiten, zugleich wirken seine Bildwelten aus heutiger Sicht aus der Zeit gefallen: Die Dynamik, das Schönheitsideal, die Darstellung von Erotik und Gewalt - all das entspricht nicht mehr unbedingt den modernen Sehgewohnheiten und auch nicht dem gegenwärtig herrschenden Schönheitsempfinden. Wohl kaum ein Künstleroeuvre löst so zuverlässig heftige und sich diametral gegenüberstehende Emotionen aus.
Die Rubens-Sammlung in der Alten Pinakothek gehört zu den bedeutendsten weltweit, nur das Kunsthistorische Museum in Wien und der Prado in Madrid verfügen über vergleichbare Bestände. Der zentrale Rubens-Saal mit seinen weltbekannten Meisterwerken, schon seit der Eröffnung des Museums das Herzstück und Kern des Gebäudes, gehört zu den Höhepunkten jedes Besuchs in der Alten Pinakothek. Die monumentalen Formate lösen Überwältigung und Bewunderung, aber nicht immer Begeisterung aus. Warum ist das so?

Dr. Mirjam Neumeister ist Oberkonservatorin und Sammlungsleiterin Flämische Barockmalerei in der Alten Pinakothek.

Dieser Online-Vortrag ist Teil einer Kooperation mit dem digitalen Wissenschaftsprogramm "vhs.wissen live und der Neuen Pinakothek.

Kursort

Online


Kurstermine

Anzahl: 1
Datum

16.12.2021

Uhrzeit

19:30 - 21:00 Uhr

Ort

Online