Beginn
Di., 10.11.2026,
19:30 - 21:00 Uhr
Petra Schwille beschäftigt sich in ihrem Vortrag mit der Frage, wie Leben auf zellulärer Ebene entsteht und wie minimal ein lebendes System sein kann. Obwohl die Zelle als kleinste Einheit des Lebens gilt, ist sie selbst extrem komplex. Auch die Entstehung der ersten Zellen ist wissenschaftlich noch nicht geklärt.
Die Forschung der Synthetischen Biologie versucht deshalb, grundlegende Lebensprozesse aus einfachen Bausteinen nachzubauen. Im Fokus stehen dabei modulare Zellfunktionen wie die Zellteilung und künstliche Membranvesikel als einfache Modelle von Zellhüllen. Ziel ist es, Bedingungen zu verstehen, unter denen aus chemischen Systemen biologische Systeme entstehen können.
Petra Schwille ist Leiterin am Max-Planck-Institut für Biochemie und Professorin an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
In Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).
Anmeldung bis zum 06. November